Naturschutzgebiet Punta Entinas-Sabinar

Bushaltestelle 12

Das Naturschutzgebiet Punta Entinas-Sabinar ist ein einzigartiges, geschütztes mediterranes Halbwüstenökosystem, das 1989 von der Regierung Andalusiens zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Darüber hinaus ist es seit 1997 Teil des von der UNESCO erklärten Biosphärenreservats der Trockengebiete Almerias.

Dieses Gebiet ist ein wahres Landschaftsmosaik, indem Natur und Geschichte Hand in Hand gehen. Ein an der Küste gelegener Raum, der aus bis zu 7 m hohen Wanderdünen besteht, die ständig von Wind und Meer geformt werden. Zwischen ihnen wachsen an den Salzgehalt der Umgebung angepasste Arten, darunter die einzigartigen Wacholderheine, die dem Gebiet seinen Namen geben, der Mastixstrauch und Halophile Pflanzen.

Das wahre Kleinod sind jedoch die temporären Lagunen und Tümpel. Nach Regenfällen entstanden, sind sie ein Magnet für das Leben und verwandeln das Feuchtgebiet in ein Paradies für Wasser und Zugvögel. Hier kann man Flamingos, Graureiher, Säbelschnäbler, Enten und viele andere Arten beobachten, die eine Explosion des wilden Lebens nahe der urbanisierten Küste genießen.

Diese Umgebung erzählt nicht nur von Natur, sondern flüstert auch Geschichten aus der Vergangenheit. Die alten Salinen sind Überreste einer bedeutenden Salzgewinnung, die hier über Jahrhunderte betrieben wurde. Heute wirken diese verlassenen Becken wie eine große Lagune und sind zu einem wichtigen Zufluchtsort für die Fauna geworden. Und nicht weit von den Salinen entfernt erhebt sich wie ein Wächter der Turm von Cerrillos, der seit 1993 zum Kulturgut erklärt wurde. Ursprünglich ein Nasridenbau aus dem 14. Jahrhundert, ließ Philipp II. im 16. Jahrhundert das heutige Bauwerk darauf errichten. Dieser Turm war Teil des Küstenverteidigungssystems, schützte die Salinen und warnte vor der Anwesenheit von Piraten. Eine klare Erinnerung an die Notwendigkeit, die wertvollen Ressourcen dieses Landes zu schützen.

Das Naturschutzgebiet Punta Entinas-Sabina ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie die Natur wiedersteht und sich anpasst und einen privilegierten Raum für die Vogelbeobachtung bietet. Dieser Naturstreifen wird von unberührten Stränden eingerahmt, wo es noch möglich ist, in völliger Freiheit mit der Natur in Kontakt zu treten und verfügt über zahlreiche Wege, die sich perfekt für Rad- oder Wandertouren eignen.

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